DJ Christopher S.
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Die Berner haben ja den Ruf langsam zu sein. Ja? Das Gegenteil beweist DJ Christopher S. Er wurde DJ über Nacht. Wie das kam? Diese Geschichte löst bei den Leuten immer noch eine kleine Ungläubigkeit aus und sie wird seit Jahren in Interviews und in Presseberichten erwähnt. Na, gespannt?

Der Partyorganisator Andreas Bürki (Comet of House) fragte ihn eines Tages im Jahre 1996 ob er nicht Lust hätte an einer seiner Partys aufzulegen. Es fehle ihm noch ein DJ und er habe ja schliesslich genug Platten zu Hause im Gestell. Er solle ihm einfach bis zum nächsten Tag seinen DJ Namen durchgeben und der erste Auftritt wäre gebucht.

Man muss wissen das Chris zusammen mit Andreas jahrelang eine sehr gut laufende Boutique hatte. Er gab sich eigentlich zufrieden damit das Partypeople mit Fashiontrends einzudecken und einfach Spass zu haben. Vom Auflegen war nie ein Gedanke verschwendet worden. Und nun wurde er sozusagen überredet.

Chris gab seinen DJ Namen durch........Zum Glück war sein DJ Kollege Cyborg geduldig genug ihm drei Wochen lang die Grundlagen des Mixens beizubringen. Sie verbrachten Nächte im Uebungskeller und bereiteten das erste Set von Chris bis aufs kleinste Detail vor, so dass an seinem Auftritt nichts, aber auch gar nichts schief laufen konnte. Andreas ist des Lobes voll : „ Er hat seine Sache sehr gut gemacht, fehlerfrei und sehr nervös.“

Nach seinem Debüt war der DJ Virus eingeimpft und nach einer kurzen Inkubationszeit war Chris nicht mehr aufzuhalten. Er legte immer öfters an Partys auf und wurde bald Resident im „Nachtwerk“ (Thun) und im „Tonis the Club“ (Bern). Es folgten Auftritte in Bern, Lausanne, Neuenburg, Genf, Basel sowie an Grossveranstaltungen wie Goliath und Odyssee. Auch Auftritte im Ausland folgten (La Coruna (Spanien), Nyon (Frankreich), Salzburg (Oesterreich)).
1999 kam für den sympatischen Berner der endgültige Durchbruch! Er wurde vom Oxa gebucht. „Von nun an ging es erst recht ab. Ich bekam plötzlich Anfragen von Clubs die bisher nichts von mir wissen wollten. Das Oxa war wirklich eine Art Sprungbrett für mich“, berichtet der Berner.

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