Right said Fred
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Als sie 1991 mit dem weltweiten Hit "I'm Too Sexy" und ihrem Debüt-Album "UP" die Popwelt in erfrischender Weise auf den Kopf stellten, taten sie das mit einer gehörigen Portion ironischer Selbstinszenierung und richtig fetten No.1 Hits. "Deeply Dippy", "Don't Talk Just Kiss", "I'm Too Sexy" und das Album "UP" stürmten Anfang der 90er an allen Ecken und Enden der Welt die Charts. Insgesamt konnten RIGHT SAID FRED weltweit mehr als 17 Millionen (!) Einheiten von "UP" und den drei Singles absetzen. Simple und witzige Botschaften in ihren Texten, Sex-Appeal und durchtrainierte Bodies, groovige Tanzkracher und originelle Songs sind ihr Erfolgskonzept.

Spätestens nach einem gemeinsam besuchten Roxy Music-Konzert Anfang der 70er war den Fairbrass-Brüdern klar, dass sie Musiker werden wollten. Richard stand auf Sinatra und die Beatles. Fred war und ist von Bob Dylan, Lou Reed und den Kinks fasziniert. Mitte der 80er bahnte sich für Fred Fairbrass die erste große Sensation an: Er bekam eine Rolle in dem Film "Hearts Of Fire" mit Rupert Everett. Der Film basierte auf einer lausigen Story über einen Rockstar, den kein geringerer als Freds Idol Bob Dylan spielte. Von Freds Qualitäten als Gitarrist überzeugt, nahm ihn Dylan gleich anschließend mit auf eine Tournee durch Amerika und Kanada. In New York trafen die Brüder wieder zusammen, traten unter dem Namen "Trash, Flash & Money" auf und begeisterten einen Kritiker der "New York Times" derart, dass sie am nächsten Tag einen Deal mit EMI und einen amerikanischen Manager bekamen. Der machte sich mit dem Großteil des Vorschusses aus dem Staub und hinterließ Richard und Fred 3000 Dollar und einen geplatzten Deal. Richard heuerte in einem Fitnessstudio an und versuchte sich in den Nächten gemeinsam mit Fred als Straßenmusiker. Zurück in London wurden sie zu RIGHT SAID FRED. Nach zwei weiteren Alben tourten sie mit einer Band rund um den Globus. Dabei traten sie bei Festivals teilweise vor bis zu 70 000 Zuschauern auf. Nach der Tour schrieben die Brüder Mitte letzten Jahres neue Songs, darunter auch "You're My Mate". Als der diesjährige ECHO-Preisträger Alex Christensen Interesse an einer Produktion mit RIGHT SAID FRED signalisierte, glaubten nur wenige an die Sensation, die sich anbahnen sollte. Zehn Jahre nach ihren massiven Erfolgen kehrten RIGHT SAID FRED, zu deren bekennenden Fans sich übrigens keine geringeren als Eric Clapton und Sting zählen, in die Top Ten der deutschen Charts zurück.

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