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1976 konzentrierte sich Jürgen Drews auf seine Solokarriere. "Ein Bett im Kornfeld" war der Anfang einer Reihe von Riesenhits ("Barfuß durch den Sommer", "Wir zieh'n heut' abend auf's Dach" u.v.a.m. folgten). 1981 geht Drews in die USA, um sich musikalisch neu zu orientieren. Hat mit "Don´t want nobody" einen Hit in den "Top 100", aber sein Stern am Schlagerhimmel beginnt zu sinken. Zurückgekehrt nach Deutschland muß er hart für ein Comeback kämpfen. 1988 bekommt er eine Chance als Moderator der Deutschen Schlagerparade, die einmal monatlich erst nur im Südwestfunk, dann in allen dritten Programmen über den Bildschirm flimmert. 1989 geht es auch musikalisch wieder steil bergauf. "Irgendwann, irgendwie, irgendwo" hält sich fast ein halbes Jahr in den Charts und die zweitbestverkaufte deutschsprachige Single des Jahres. Die Erfolgsstory des Jürgen Drews setzt sich weiter fort. Hits wie "Mit dir sofort und ohne Ende", "So wie im Film", "Faß mich bloß nicht an" und "Warum immer ich" - um nur einige zu nennen - kennt wohl jeder Schlagerfan. 1995 verabschiedet sich Jürgen Drews kurzfristig von seinen Fans, denn "Onkel Jürgen" wird geboren. Zusammen mit Stafan Raab und Bürger Lars Dietrich interpretiert er nochmals sein "Bett im Kornfeld" in einem völlig neuen, hippigen Sound. Fortan fährt er zweigleisig. Mit einem Augenzwinkern genießt er die Gegenwart, raved in der Figur des "Onkel Jürgen" und überzeugt als traditioneller Jürgen Drews mit ernsthaft gutem Pop. Auch als Produzent im eigenen Studio beweist er das richtige Gespür für Erfolg. Seine Ausstrahlung basiert auf seiner Selbsteinschätzung. Denn "Onkel Jürgen" nimmt sich selbst nicht so ernst und ist immer für einen Spaß zu haben. Nur wenige halten sich wie er über Jahrzehnte an der Spitze. Warum er? Sie spüren es bei jedem seiner Auftritte – souverän, professionell, schlagfertig und unterhaltsam. Jürgen Drews hat seine eigene Geschichte, aber sie belastet ihn nicht – im Gegenteil. Es sind Lektionen von damals, die ihm helfen, ein Star von heute zu sein. Seine authentische Biografie füllt locker ein Buch, denn sein Leben war und ist nun mal ziemlich abwechslungsreich.
Eines steht fest: Er war nie weg, er ist immer noch da und er hat immer noch dasgewisse Etwas. Immer oben auf und immer in den Schlagzeilen!
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